Aktuelles
10.000 Jahre altes Skelett in Mexiko gefunden
Mexikanische Wissenschafter haben auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko erneut ein rund 10.000 Jahre altes menschliches Skelett gefunden. Wie das Forschungsteam am Freitag berichtete, wurde das Fundstück im Bundesstaat Quintana Roo in einer mit Wasser gefüllten Höhle geborgen. Bereits 2003 und 2005 waren in der Region in Höhlen drei bis zu 14.000 Jahren alte menschliche Überreste gefunden worden.
Das Alter stimme mit Skeletten überein, die in Chile und in Alaska gefunden wurden. Die Funde führten zu neuen Erkenntnissen über die Geschichte der Ansiedlung des Menschen in Amerika. Untersuchungen in den USA hätten ergeben, dass die Skelette verwandt seien mit Gruppen, die heute in Indien lebten, und nicht mit den Mayas der Region.
Schweres Erdbeben in Mexiko
Erdstöße erreichten Stärke 5,8 auf der Richterskala – Keine Verletzten
Mexiko-Stadt – Ein Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richter-Skala hat am Sonntagabend Mexiko erschüttert. In Mexiko-Stadt mussten einige Gebäude evakuiert werden, viele Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Nach ersten Informationen soll es keine Opfer oder größere Schäden gegeben haben. Das Epizentrum des Bebens lag 160 Kilometer südlich der Hauptstadt.
Die Behörden erklärten, es gebe keine Berichte über Verletzte oder Schäden. Rettungswagen des Roten Kreuzes fuhren durch die Stadt, fanden aber keine Verletzten. Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 8,1 waren 1985 mindestens 9.500 Menschen in Mexiko-Stadt getötet worden. (APA,ag.)
14 Tote bei Schiesserei zwischen Drogenbanden
Mexiko-Stadt. sda/dpa/baz. Bei einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Drogenbanden sind am Samstag im Norden Mexikos mindestens 14 Menschen getötet worden.
Wie die Tageszeitung “El Universal” am Sonntag berichtete, ereignete sich die stundenlange Schiesserei in den Städten Parral und Matamoros im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua.
Dorthin hatte die Regierung erst vor wenigen Tagen spezielle Einheiten zur Bekämpfung der Drogenkartelle geschickt. Das Verteidigungsministerium sandte in der Nacht zum Sonntag weitere Verstärkung in die Region an der Grenze zu den USA.
Sänger bei Konzert in Mexiko erschossen
Drei weitere Musiker wurden auf offener Bühne attackiert und verletzt – vierte Ermordung eines Musikers seit 2006
Acapulco – Bei einem Konzert im Süden Mexikos sind mehrere Musiker niedergeschossen worden. Während die Folklore-Band Brisas del Mar in der Stadt Quechultenango zum Tanz aufspielte, eröffneten die unbekannten Angreifer das Feuer und ergriffen dann die Flucht. Der 38-jährige Sänger Nicolas Villanueva wurde von 20 Kugeln getroffen und verstarb noch am Tatort.
Motiv unklar
Drei weitere Bandmitglieder im Alter von 13 bis 21 Jahren wurden verletzt. Hinweise auf ein Motiv für die Bluttat gab es zunächst nicht. Villanueva ist schon mindestens der vierte Musiker in Mexiko, der seit 2006 ermordet wurde.
Neun Vorschulkinder sterben bei Autounfall in Mexiko
Mexiko-Stadt – Auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier im Haus ihrer Lehrerin sind am Montag im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato neun Vorschulkinder tödlich verunglückt. Wie die mexikanischen Zeitungen am Dienstag berichteten, stürzte der Wagen der Frau in einen Bewässerungskanal neben der Straße. Während sich die Lehrerin leicht verletzt retten konnte, kam für die sieben Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen drei und sieben Jahren jede Hilfe zu spät.
Die 19 Jahre alte Lehrerin sagte bei der Polizei aus, sie habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, als ihr eines der Kinder ins Lenkrad gegriffen habe. Die Lehrerin hatte die Kinder zur Feier ihres Geburtstages in ihr Haus in Las Cruces bei Salamanca rund 300 Kilometer nordwestlich von Mexiko-Stadt eingeladen. Ihr droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. (dpa)
Ein Toter bei Bombenexplosion in Mexiko-Stadt
Mexiko-Stadt (AP) Bei der Explosion einer Bombe in unmittelbarer Nähe der Polizeizentrale der mexikanischen Hauptstadt ist am Freitag ein Mensch getötet worden. Eine junge Frau wurde nach Angaben der Polizei verletzt. Durch die Wucht der Detonation zerbarsten Scheiben umliegender Häuser, mehrere Autos wurden beschädigt. Der Sprengsatz wurde nach ersten Ermittlungen der Polizei mit einem Mobiltelefon ferngezündet. Über die Urheber des Anschlags lagen zunächst keine Informationen vor. In den vergangenen Wochen hat die Polizei mehrere Mitglieder eines mächtigen Rauschgiftkartells festgenommen und mehrere Waffenverstecke ausgehoben.
Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko
Ein Erdbeben im Süden Mexikos erreichte heute 6,4 auf der Richterskala. Angaben zu Verletzten liegen noch keine vor.
Das Epizentrum lag nach Informationen der US-Erdbebenwache 60 Kilometer nordwestlich der Stadt Tonalá im Bundesstaat Oaxaca. Auch in den benachbarten Provinzen Chiapas, Tabasco und Puebla waren die Erschütterungen zu spüren. In den betroffenen Regionen fiel der Strom aus und das Telefonnetz brach zusammen.
Mexiko wird regelmässig von starken Beben heimgesucht. Letzten September wurde die westmexikanische Küstenregion Sinaloa von einem Beben der Stärke 6,3 erschüttert. Damals kam niemand zu Schaden. Beim schlimmsten Erdstoss, den das Land erlebte, starben 1985 in Mexico City 35′000 Menschen bei einem Beben von 8,1 auf der Richterskala.