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Erdbeben in Mexiko

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Donnerstag den südlichen mexikanischen Staat Chiapas erschüttert. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,5 hat am Donnerstag den südlichen mexikanischen Staat Chiapas an der Grenze zu Guatemala erschüttert.

Das Beben war nach offiziellen Angaben auch in der 200 Kilometer entfernten guamaltekischen Hauptstadt zu spüren.

Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor. Viele Menschen verließen aber panikartig Wohn- und Geschäftsgebäude.

Bereits im Februar hatte es im Süden Mexikos eine Erbeben der Stärke 6,6 gegeben. Es richtete damals keine größeren Schäden an.


Folter-Video führt zu Aufruhr

Video-Aufnahmen mit folterähnlichen Szenen haben zu einem Aufschrei in der mexikanischen Öffentlichkeit geführt. Die Szenen entstanden offenbar bei einem Kurs mexikanischer Polizeikräfte im Beisein eines aus den USA stammenden Ausbilders. Die Aufnahmen, die in der Stadt Leon entstanden, wurden vom staatlichen mexikanischen Fernsehen ausgestrahlt. In der Öffentlichkeit wird nun heftig über die Rolle von US-Militärs bei der Ausbildung von mexikanischen Sicherheitskräften debattiert. Immer wieder wird Polizisten in Mexiko Brutalität und Folter vorgeworfen.

(AP)


10.000 Jahre altes Skelett in Mexiko gefunden

Mexikanische Wissenschafter haben auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko erneut ein rund 10.000 Jahre altes menschliches Skelett gefunden. Wie das Forschungsteam am Freitag berichtete, wurde das Fundstück im Bundesstaat Quintana Roo in einer mit Wasser gefüllten Höhle geborgen. Bereits 2003 und 2005 waren in der Region in Höhlen drei bis zu 14.000 Jahren alte menschliche Überreste gefunden worden.

Das Alter stimme mit Skeletten überein, die in Chile und in Alaska gefunden wurden. Die Funde führten zu neuen Erkenntnissen über die Geschichte der Ansiedlung des Menschen in Amerika. Untersuchungen in den USA hätten ergeben, dass die Skelette verwandt seien mit Gruppen, die heute in Indien lebten, und nicht mit den Mayas der Region.


Schweres Erdbeben in Mexiko

Erdstöße erreichten Stärke 5,8 auf der Richterskala – Keine Verletzten

Mexiko-Stadt – Ein Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richter-Skala hat am Sonntagabend Mexiko erschüttert. In Mexiko-Stadt mussten einige Gebäude evakuiert werden, viele Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Nach ersten Informationen soll es keine Opfer oder größere Schäden gegeben haben. Das Epizentrum des Bebens lag 160 Kilometer südlich der Hauptstadt.

Die Behörden erklärten, es gebe keine Berichte über Verletzte oder Schäden. Rettungswagen des Roten Kreuzes fuhren durch die Stadt, fanden aber keine Verletzten. Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 8,1 waren 1985 mindestens 9.500 Menschen in Mexiko-Stadt getötet worden. (APA,ag.)


Deutsche Abgeordnete informieren sich über Menschenrechtslage in Mexiko

Der Fall Oaxaca bald im Europäischen Parlament?

Wie die mexikanische Tageszeitung „La Jornada” mitteilt, sollen die Menschenrechtsverletzungen im südmexikanischen Oaxaca bald dem Europäischen Parlament dargelegt werden. Dies beabsichtige zumindest der Obmann der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag, Holger Haibach (CDU). Der Parlamentarier hat sich nach Angaben von „La Jornada” Anfang April mit Mitgliedern der Volksversammlung der Völker Oaxacas – APPO – getroffen. Dabei habe er angeboten, einen Bericht über die Verletzung der individuellen Rechte im Bundesstaat Oaxaca zu erarbeiten, der auch dem Deutschen Bundestag vorgestellt werden soll.


Mexiko in Marseille dabei

Mexiko hat seinen Status als Beach-Soccer-Gigant der CONCACAF-Zone verteidigen können und sich im Rahmen eines dreitägigen Qualifikationsturniers auf heimischem Boden sein Ticket für die FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft 2008 in Marseille gesichert. Die Mexikaner werden auf dem Weg nach Südfrankreich von El Salvador begleitet, während das Team USA seine WM-Teilnahme überraschend nicht perfekt machen konnte.

Während Mexiko über die drei Tage hinweg eine “weiße Weste” behalten konnte, indem man gegen El Salvador (4:2), Costa Rica (7:0) und die USA (2:1) gewann, sorgte das Team aus El Salvador mit einem 6:5-Erfolg gegen das U.S.-Team am zweiten Spieltag für die große Überraschung. Da die Mannschaft auch gegen Costa Rica die Oberhand behielt (4:3), konnte man sich in der Endtabelle vor den USA Platz zwei sichern und sich damit zum ersten Mal überhaupt für eine FIFA Beach-Soccer-WM qualifizieren.


2008 CONCACAF Beach Soccer Championship

Mexiko gewinnt das erste Spiel gegen El Salvador mit 4:2. Die beiden Finalisten qualifizieren sich für Beach Soccer Weltmeisterschaft 2008 in Frankreich.


14 Tote bei Schiesserei zwischen Drogenbanden

Mexiko-Stadt. sda/dpa/baz. Bei einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Drogenbanden sind am Samstag im Norden Mexikos mindestens 14 Menschen getötet worden.

Wie die Tageszeitung “El Universal” am Sonntag berichtete, ereignete sich die stundenlange Schiesserei in den Städten Parral und Matamoros im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua.

Dorthin hatte die Regierung erst vor wenigen Tagen spezielle Einheiten zur Bekämpfung der Drogenkartelle geschickt. Das Verteidigungsministerium sandte in der Nacht zum Sonntag weitere Verstärkung in die Region an der Grenze zu den USA.


Mexikaner in Europa

Folgende mexikanische Fussballer verdienen zur Zeit ihr Geld in Europa:


Mexiko entlässt Trainer Hugo Sánchez

Der ehemalige Weltklassestürmer Hugo Sánchez ist nach 16 Monaten als Trainer der mexikanischen Nationalmannschaft entlassen worden.

Das teilte der mexikanische Fußballbund am letzten Montag mit. Ausschlaggebend für die Trennung von Sánchez, der die Mannschaft zur Weltmeisterschaft nach Südafrika führen wollte, war eine Reihe von Misserfolgen und Niederlagen. Sie hatten dazu geführt, dass die Mexikaner die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in China verpassten.

Sánchez’ Platz nimmt Presseberichten zufolge vorübergehend Jugendtrainer Jesús Ramírez ein.