Isla Mujeres – Unterwasserausstellung mit ökologischem Nutzen

Freitag, 4. Juni 2010

Vor der Isla Mujeres in Mexiko entsteht derzeit eine gigantische Unterwasserausstellung, die zahlreiche Touristen anziehen soll. Außerdem bringt die Dauerausstellung einen enormen ökologischen Nutzen mit sich. Die ersten Exponate in Form von Skulpturen wurden bereits unter Wasser aufgestellt. Schon bald werden diese bewachsen sein und Taucher aus Nah und Fern faszinieren.

Cancún ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel für Touristen aus aller Welt. Besonders Taucher lieben die Gegend. Die Isla Mujeres befindet sich vor der Küste. Dort entsteht derzeit eine große Unterwasserausstellung, die als Touristenmagnet dienen soll. Die ersten Skulpturen stehen bereits. Sie sind aus einer Spezialzementmischung mit ausgeglichenem Säuregehalt gefertigt. Insgesamt sind über 400 Skulpturen geplant. Diese sollen sich in ein künstliches Riff verwandeln und Meerestiere und Algen anziehen. Durch diese ungewöhnliche Unterwasserausstellung soll das natürliche Riff entlastet werden, das Jahr für Jahr unzählige Taucher aus der ganzen Welt anzieht. Taucher, Schnorchler und Wirbelstürme haben in der Vergangenheit bereits großen Schaden angerichtet. Korallen wurden mühevoll wieder zusammengesetzt und waren zum größten Teil wieder angewachsen. Doch dann kam der nächste große Wirbelsturm und vernichtete die aufwendige Arbeit. Eine ähnliche Ausstellung wurde bereits vor der Küste Grenadas geschaffen. Eine weitere ist bereits geplant. Vor der Küste der Isla Contoy soll ein Schiffsmuseum unter Wasser entstehen. Auch über den Exponaten dieses geplanten Museums soll später ein künstliches Riff wachsen. Durch all diese Maßnahmen wird deutlich, wie sehr sich Mexiko bemüht, Touristen aus aller Welt außergewöhnliche Highlights zu bieten und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten.

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