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Beruf verfehlt: Mexikanischer Matador verlässt fluchtartig die Arena
In Mexiko sind Stierkämpfe nach wie vor beliebt. Doch nicht jeder hat tatsächlich das Zeug zum ruhmreichen Matador. Dies musst auch Christian Hernandez kürzlich feststellen, als er aus einer Stierkampfarena floh. Der Matador verließ aus Angst vor dem aggressiven Stier die Arena und wurde von lauten Pfiffen und Gespött begleitet.
Dass Stierkämpfe nicht ungefährlich sind, ist mehr als offensichtlich. Wer als Torero sein Geld verdient, setzt sich einer ständigen Lebensgefahr aus. Wie aggressiv und gefährlich die Stiere tatsächlich sind, musste der berühmte Torero Julio Aparicio vor einiger Zeit am eigenen Leib spüren. Ein Stier spießte ihn während seines Kampfes auf, sodass sein Leben nur durch mehrere, lange Operationen gerettet werden konnte. In einer Arena in Mexiko nahm nun ein Matador während eines Kampfes einfach Reißaus. Er bekam es mit der Angst zu tun und floh unter lauten Pfiffen und Gespött des Publikums aus der Arena. Christian Hernandez leistete sich damit die Blamage seines Lebens und wurde anschließend festgenommen. Der Matador hatte somit seinen Vertrag nicht erfüllt. Gegen Zahlung eines Bußgelds wurde er schließlich wieder freigelassen. Ein paar Monate vor diesem verhängnisvollen Kampf war der Matador am Bein verletzt worden und zweifelte seitdem an seinen Fähigkeiten. Schließlich erkannte er, dass er wohl seinen Beruf verfehlt hat und will sich zukünftig morientieren.