Mexiko gewinnt gegen Ghana 2:1 (0:0)
Im Londoner Craven Cottage, dem Stadion des englischen Erstligisten FC Fulham, traten indes am gestrigen Mittwochabend die Nationalteams Ghanas und Mexikos zu einem Freundschaftsspiel an. Mit Ricardo Osorio und Pavel Pardo waren dabei gleich zwei VfB-Spieler für die Mexikaner am Ball. In den ersten 45 Minuten der Begegnung fielen keine Tore. Erst nach der Pause das Publikum auf seine Kosten. Ghana ging durch Chelsea-Spieler Michael Essien nach 54 Minuten in Front, doch Carlos Salcido vom PSV Eindhoven (77.) und VfB-Mittelfeldspieler Pavel Pardo mit einem verwandelten Elfmeter vier Minuten vor Ende drehten die Partie und sorgten am Ende für einen 2:1-Sieg Mexikos.
Sänger bei Konzert in Mexiko erschossen
Drei weitere Musiker wurden auf offener Bühne attackiert und verletzt – vierte Ermordung eines Musikers seit 2006
Acapulco – Bei einem Konzert im Süden Mexikos sind mehrere Musiker niedergeschossen worden. Während die Folklore-Band Brisas del Mar in der Stadt Quechultenango zum Tanz aufspielte, eröffneten die unbekannten Angreifer das Feuer und ergriffen dann die Flucht. Der 38-jährige Sänger Nicolas Villanueva wurde von 20 Kugeln getroffen und verstarb noch am Tatort.
Motiv unklar
Drei weitere Bandmitglieder im Alter von 13 bis 21 Jahren wurden verletzt. Hinweise auf ein Motiv für die Bluttat gab es zunächst nicht. Villanueva ist schon mindestens der vierte Musiker in Mexiko, der seit 2006 ermordet wurde.
Neun Vorschulkinder sterben bei Autounfall in Mexiko
Mexiko-Stadt – Auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier im Haus ihrer Lehrerin sind am Montag im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato neun Vorschulkinder tödlich verunglückt. Wie die mexikanischen Zeitungen am Dienstag berichteten, stürzte der Wagen der Frau in einen Bewässerungskanal neben der Straße. Während sich die Lehrerin leicht verletzt retten konnte, kam für die sieben Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen drei und sieben Jahren jede Hilfe zu spät.
Die 19 Jahre alte Lehrerin sagte bei der Polizei aus, sie habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, als ihr eines der Kinder ins Lenkrad gegriffen habe. Die Lehrerin hatte die Kinder zur Feier ihres Geburtstages in ihr Haus in Las Cruces bei Salamanca rund 300 Kilometer nordwestlich von Mexiko-Stadt eingeladen. Ihr droht eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. (dpa)
4000 Smog-Tote im Jahr
Verdrecktes Mexiko-City
Die Megacity Mexiko-Stadt leidet auch unter Mega-Umweltproblemen: 4000 ihrer Bürger sterben jedes Jahr allein wegen der hohen Luftverschmutzung, schätzt der Internationale Rat für sauberen Verkehr (ICCT). Schuld daran sind nach Angaben des Expertengremiums die mehr als 4 Millionen Autos, 100.000 Taxis, 28.000 Busse und zehntausende Lastwagen, die jeden Tag die Straßen der mexikanischen Hauptstadt verstopfen. Mit mehr als 22 Millionen Einwohnern gehört der Großraum von Mexiko-Stadt zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt.
Zum Artikel: n-tv.de
Wasserballer mit Kantersieg gegen Mexiko
Die deutschen Wasserballer haben Olympia weiter fest im Blick. Beim Qualifikationsturnier im rumänischen Oradea konnte die Mannschaft um Trainer Hagen Stamm einen 29:1 (5:0, 8:0, 9:0, 7:1)-Kantersiege gegen die drittklassigen Mexikaner feiern. Gleichzeitig war dies der höchste Sieg in der Länderspielgeschichte.
Bester Werfer war der Spandauer Moritz Oeler mit fünf Treffern. Der bisher höchste Sieg war der Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) vor zwei Jahren gegen Ägypten (25:4) gelungen.
Zum Auftakt des Turniers in Oradea war bereits Kanada bezwungen worden (11:6). Weitere Vorrundengegner sind Mazedonien, Iran und Italien. In Rumänien werden die letzten vier Peking-Tickets vergeben. Die Sieger der beiden Vorrundengruppen qualifizieren sich direkt, die zweit- und drittplatzierten Teams spielen zwei weitere Plätze für das Zwölfer-Feld in Peking aus.
WM-Spiele in Mexiko abgesagt
Die U18-Eishockey-Weltmeisterschaft der Division IIIA in Mexico muss wegen einer defekten Lüftungsanlage in der Eishalle verschoben werden.
Beim Spiel zwischen Neuseeland und Südafrika kam es am Montag zu ungewohnter Rauchentwicklung, wodurch an ein Spielen nicht mehr zu denken war.
“Die Gesundheit der Teilnehmer geht vor”, erklärte Organisator Ernest Aljancic. Bisher konnten zwei Spiele (Neuseeland-Mongolei 29:0 und Mexiko-Südafrika 11:0) von insgesamt zehn WM-Partien beendet werden.
Quelle: LAOLA1.at
Anti-zapatistische Feindseligkeiten in Bolón Ajaw spitzen sich zu
La Jornada vom 26.02.2008
Hermann Bellinghausen
übersetzt von Dana
- Ständige Alarmbereitschaft; niemand geht alleine auf den Pfaden
- Vertreibungsdrohungen in Gegenwart ausländischer Beobachter
Bolón Ajaw, Chiapas, 25. Februar. Wenn die Anspannung mit einem Thermometer gemessen werden könnte, würde es hier “heiß” anzeigen. Sehr heiß. Hubschrauberüberflüge in niedriger Höhe seit Samstag. Seit Januar und Februar gibt es kontinulierich verbale und körperliche Aggressionen seitens der Nachbarn aus dem Ejido Agua Azul. Der fehlgeschlagene Versuch einer Geheimdienstoperation auf dem Land dieser zapatistischen Gemeinde am Donnerstag, mündete schließlich in Aggression, was permanente Patrouillen der Bundes- und Staatspolizei, offizielle Versionen von relativer Medienwirksamkeit, aber mit strafrechtlichen Konsequenzen, wie diverse neue Aggressionen gegen Zapatisten in der Gegend des Flusses Agua Azul bestätigen.
Erneut Massenproteste gegen Mexikos Regierungspolitik
Ralf Streck 26.02.2008
Nach der Großdemonstration gegen das Freihandelsabkommen mit den USA wurden nun Protestaktionen zur Verteidigung des staatlichen Energiesektors gestartet
Am 21. Januar hatten mehr als 200.000 Bauern in Mexiko-Stadt gegen den Wegfall der letzten Handelsbeschränkungen mit den USA und Kanada im Rahmen des Freihandelsabkommens (NAFTA) demonstriert. Sie befürchten, dass Mexiko nun vollständig mit subventionierten Mais, Bohnen und Zucker überschwemmt wird und kleine und mittlere Betriebe die Lebensgrundlage verlieren. Der konservative Präsident Felipe Calderón will nun offenbar die Privatisierung der Ölförderung durchsetzen. Dagegen demonstrierten am Sonntag erneut viele Menschen in der Hauptstadt und kündigten einen Kampfzyklus zur Verteidigung des Öls an. Die Proteste sollen noch stärker werden als die, welche die Opposition nach den umstrittenen Wahlen durchhielt, als Calderón Wahlbetrug vorgeworfen wurde.
Angst vor einem neuen Acteal
Zehn Jahre nach dem Massaker ist die Verantwortung der Politik in der mexikanischen öffentlichen Meinung weiterhin kein Thema
Hunderte Menschen versammelten sich am zehnten Jahrestag des Massakers von Acteal zu einem Treffen gegen Straflosigkeit. Denn die Aufarbeitung des Verbrechens von 1997 geht kaum voran: Seine geistigen Urheber sind noch immer straffrei, die unmittelbaren Täter nicht rechtskräftig verurteilt. Und es mehren sich Versuche, das Massaker auf Konflikte zwischen Gemeinden zurückzuführen und damit die Verantwortung der Regierung an der Aktion der Paramilitärs zu leugnen.
Zum Artikel: Lateinamerika Nachrichten
Sicherheitshinweise für Mexiko
Kriminalität
Die Kriminalität hat in Mexiko erheblich zugenommen. Allein in Mexiko-Stadt werden täglich mehrere Hundert kriminelle Delikte gemeldet; die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen. Leider sind auch Polizeikräfte bzw. uniformiertes Sicherheitspersonal an Straftaten beteiligt gewesen.
In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von offiziellen Taxiständen (Sitios) oder telefonisch bestellte benutzt werden. Bei auf der Straße angehaltenen Taxis besteht besonders nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr, ausgeraubt zu werden.
Bei Fahrten mit der Untergrundbahn kommt es häufig zu Diebstählen. Geld und Wertsachen sollten daher gut versteckt und nicht sichtbar am Körper getragen werden.
Diebe sind auch auf den Diebstahl von verdeckt getragenen Gürteltaschen spezialisiert.