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Mexiko-Stadt
Das Erste, woran man denkt, wenn man den Begriff “Mexiko” hört, ist wohl das mexikanische Restaurant nebenan, mit den gut schmeckenden Tortillas. Abgesehen davon, denken die meisten wohl bei dem Begriff an das Land Mexiko. Jedoch ist Mexiko auch eine Stadt, und zwar die Hauptstadt Mexikos.
Allgemeines über die Stadt Mexiko
Die Stadt (wird auch Mexiko City genannt) hat ca. 8,7 – 9 Millionen Einwohner. Mexiko-Stadt ist ein wichtiger wirtschaftlicher, kultureller und politischer Mittelpunkt Mexikos. Ebenso ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
In Mexiko City befinden sich viele Hoch- und Fachschulen, Universitäten, Museen, Denkmäler und kulturelle Einrichtungen.
Die Stadt hat heute mit Schwierigkeiten, durch das schnelle wirtschaftliche Wachstum, zu kämpfen. Vertretend seien vor allem die massive Luftverschmutzung sowie unzureichende Wasserversorgung genannt. Die bedeutet, dass man schöne Unterkünfte eher außerhalb findet.
Geschichte
Die Stadt wurde im Jahre 1325 von den Azteken gegründet. Erzählungen zufolge, haben diese einen Auftrag von ihrem Gott Huitzilopochtli bekommen. Sie sollten eine Stadt gründen, und zwar genau an der Stelle, an der sie einen Kaktus finden, auf welchem ein Adler sitzt und eine Schlange verspeist. Deshalb sind auch der Kaktus, die Schlange und der Adler auf der mexikanischen Flagge zu finden.
Im Jahre 1521 wurde durch die Invasion der Spanier die Stadt völlig zerstört. Ab dem Jahr 1522 entstand, auf den Trümmern der alten Stadt, das neue “Mexiko-Stadt”.
Während seiner kurzen Zeit im Amt trug der Kaiser Maximilian I. vieles zum heutigen Stadtbild bei. Die Paseo de la Reform, die Prachtstraße, führte zur Residenz (welche vorallem im Sommer genutzt wurde) des Kaisers. Heute führt sie zum höchsten Gebäude Lateinamerikas, nämlich dem Torre Mayor.
Etwa im Jahre 1950 gab es in Mexiko-Stadt eine ernorme Bevölkerungszunahme, ebenso stieg die Zahl der sich ansiedelnden Industrien. Zu dieser Zeit entstanden auch Arbeiterviertel sowie Industrieparks. Neue Siedlungen entstanden außerhalb der Stadtgrenzen.
Die Stadt erlangte auf eine tragische Weise Berühmtheit. Im September des Jahres 1985 kamen aufgrund eines Erdbebens ca. 20 000 Menschen ums Leben. Die genaue Anzahl ist jedoch leider unbekannt, da andere Quellen eine viel höhere Zahl, nämlich rund 45 000 Menschen, nennen.
Erfreulicher war die Art, wie man Sportgeschichte schrieb. Im Jahr 1968 wurden in Mexiko-Stadt die Olympischen Spiele und im Jahre 1986 die Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen.
Weltkulturerbe in Mexiko-Stadt
Die Wassergärten des Stadtteiles Cochimilco sind seit dem Jahr 1987 UNESCO Weltkulturerbe.
Der Campus der der Universidad Nacional Autónoma de Méxiko wurde im Jahre 2007 zur Liste der UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt.